DRUCKGRAFIKTECHNIKEN
Warum fühlen sich KunstlerInnen zu den Druckgrafiktechniken so stark hingezogen?
Für KünstlerInnen ermöglichen Kunstdruck etwas wundervolles. Nämlich die Chance, mehr Originalstücke zu kreieren – und dies mit fast den selben Bemühungen, wie bei einem einzelnen Gemälde – und darüber hinaus eröffnet der Kunstdruck vielfältige kreative Möglichkeiten. Ich beschränke mich hier auf Hochdruck und Tiefdruck, weil diese beiden mich zur Zeit am meisten interessieren.
Tiefdruck (Radierung/Intaglio, Kupfer- u. Stahlstich) Beim Tiefdruck sind die Bildumrisse nicht als Druckfläche erhaben, sondern werden in eine Metallplatte geschnitten, geritzt oder geätzt. Die Druckfarbe sitzt also in den Vertiefungen. Man unterscheidet beim Tiefdruck zwei technisch sehr unterschiedliche Verfahren: Beim Kupfer- und Stahlstich wird das Bild mit spitzen Werkzeugen wie Nadel, Polierstahl, Schaber und Wiegestahl in die Platte geritzt, bei der Radierung mit Säuren in die Platte geätzt. Diese Methoden lassen sich in vielerlei Weise miteinander kombinieren.
Hochdruck (z.B. Linol- u. Holzschnitt) Beim Hochdruckverfahren liegen die druckenden Bereiche auf der Druckoberfläche höher als die nichtdruckenden Abschnitte.
Weitere Informationen von:
Viqar Ali
Tel: +43 (0)2274 301 26
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